(Februar 2026)
Mit großer Wertschätzung und spürbarer Dankbarkeit haben sich die Mitarbeitenden und Vorstandsmitglieder der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen (EFHiW) von Pfarrerin Anne Heckel Ende Februar verabschiedet. Seit 2023 prägte sie die Anti Gewalt Arbeit der EFHiW – ein Arbeitsfeld, das ihr mit seiner gesellschaftlichen Bedeutung und menschlichen Tiefe besonders am Herzen lag.
Als theologische Referentin und Geschäftsfeldleitung verantwortete sie ein breites Spektrum an Einrichtungen und Beratungsstellen: das FRAUENHAUS SOEST, die Prostituiertenberatungsstellen THEODORA und TAMAR, die Frauenberatung Soest, die Beratungsstelle für Betroffene von Menschenhandel NADESCHDA sowie die Fachstelle YUNA Westfalen Lippe zur Prävention und Beratung bei weiblicher Genitalbeschneidung (FGM/C).
Anne Heckel brachte in all diesen Bereichen nicht nur fachliche Kompetenz ein, sondern auch eine klare Haltung, Empathie und ein tiefes Verständnis für die Lebensrealitäten von Frauen, die Gewalt erfahren haben. Ihre Arbeit war geprägt von dem Wunsch, Betroffene zu stärken, ihnen Schutz zu geben und gesellschaftliche Strukturen kritisch in den Blick zu nehmen.
Im Vorfeld der Verabschiedung waren Mitarbeitende eingeladen worden, persönliche Postkartengrüße an Anne Heckel zu schreiben. Viele folgten diesem Aufruf – ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung. Die gesammelten Karten wurden am Tag der Verabschiedung überreicht und sorgten für bewegende Momente.
Anne Heckel wechselt nun zur Evangelischen Kirchengemeinde Horstmar-Preußen, wo sie ihre Arbeit als Gemeindepfarrerin fortsetzen wird. Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen dankt ihr für ihren Einsatz und wünscht ihr für ihren weiteren Weg Gottes Segen.