(Januar 2026)
Unter dem Titel „Zuversicht wiederentdecken und weiterentwickeln – Hoffnungsgeschichten“ widmet sich 2026 die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen (EFHiW) dem großen Themenbereich Hoffnung.
Hoffnung – wer braucht sie nicht? In Zeiten von Krisen, Konflikten und gesellschaftlichen Umbrüchen scheint sie oft verloren. Doch Hoffnung ist mehr als ein Gefühl, sie ist eine Kraftquelle, die Menschen trägt, verbindet und Zukunft eröffnet. Das 64‑seitige Jahresthema-Material, das die EFHiW auch in 2026 wieder herausgibt, und die verschiedenen Bildungsformate laden Frauen ein, Hoffnung neu zu entdecken und weiterzuentwickeln.
Wie zeigt sich Hoffnung im Alltag? Welche Hoffnungen haben uns durch Kindheit, Jugend und Alter begleitet? Und wie können wir lernen, Hoffnung bewusst zu gestalten? Das Material eröffnet einen weiten Horizont: von persönlichen Hoffnungs-Geschichten über biblische Erzählungen bis hin zu Festen der Weltreligionen.
Die pädagogischen Ziele sind klar: Frauen sollen ermutigt werden, ihre eigenen Hoffnungs-Erfahrungen zu reflektieren, sie mit anderen zu teilen und daraus Kraft für ihr Engagement in Kirche und Gesellschaft zu schöpfen. Sie lernen, historische und philosophische Perspektiven – etwa von Ernst Bloch – mit der eigenen Biografie zu verbinden. Sie entdecken, wie biblische Frauen im Markusevangelium Hoffnung lebten und weitergaben. Sie gestalten kreative Hoffnungspsalmen und erfahren, wie Feste Hoffnung sichtbar machen können.
Das Material arbeitet mit vielfältigen Methoden: Kurzvorträgen, Gruppenarbeit, kreativen Übungen, liturgischen Elementen und Bewegungsimpulsen. Es eignet sich für Halbtages- oder Tagesveranstaltungen, für Gruppenstunden oder mehrtägige Seminare. Immer geht es darum, Hoffnung praktisch erfahrbar zu machen – im Gespräch, im Gebet, im Gestalten.
Das Material und die Veranstaltungen in Westfalen eröffnen einen weiten Horizont: Zunächst geht es darum, was Hoffnung eigentlich ist und welche Merkmale sie hat. Von alltäglichen Hoffnungen bis zu großen existenziellen Fragen wird deutlich, wie vielfältig sie sich zeigt und wie sie das Leben prägt. Anschließend führt der Weg zu Ostern, wo die Geschichten der Frauen im Markusevangelium eine besondere Rolle spielen. Sie werden zu Begleiterinnen auf dem Weg, die zeigen, wie Erinnerung neue Hoffnung weckt und wie Vertrauen in Gottes Handeln Orientierung gibt. Darauf folgt die Einladung, die Perspektive zu wechseln: Die Leerstellen im Evangelium werden zum Raum, eigene Hoffnungspsalmen zu gestalten und persönliche Erfahrungen mit biblischen Texten zu verbinden. Hoffnung wird hier nicht nur betrachtet, sondern kreativ gestaltet und ins eigene Leben hineingeschrieben. Schließlich öffnet sich der Blick auf das Feiern – biografisch, religiös und interkulturell. Ob im jüdischen Purim-Fest, im islamischen Eid al-Fitr, im hinduistischen Holi oder im jesidischen Neujahrsfest: überall wird sichtbar, wie Feste Hoffnung ausdrücken und Gemeinschaft stärken. Auch das biblische Bild vom Festmahl der Völker aus Jesaja 25 lädt dazu ein, Hoffnung als gelebte Feier zu verstehen.
Damit bietet das Jahresthema und das Material 2026 einen reichen Schatz an Ideen und Impulsen. Es stärkt Frauen darin, Hoffnung als Haltung zu leben – für sich selbst, für ihre Gemeinschaft und für die Gesellschaft.
Das Material ist zu bestellen unter verkauf@frauenhilfe-westfalen.de.