(Februar 2026)
Beim digitalen Treffen der theologischen Begleiterinnen aus den Frauenhilfe-Verbänden kamen Mitte Februar neun Teilnehmende aus verschiedenen Mitgliedsverbänden zusammen – begleitet von Birgit Reiche, Geschäftsführerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen (EFHiW), und Verbandspfarrerin Lindtraut Belthle-Drury. Neun Frauen und zwei Männer nahmen teil. Vertreten waren die Verbände Herford, Siegen, Wittgenstein, Soest, Hagen, Paderborn, Recklinghausen, Herne und Unna. Besonders beeindruckte die spontane Zuschaltung von Tanja Wälzholz aus Südafrika, die ihre „Workation“ für den Austausch unterbrach.
Im Mittelpunkt stand der Rückblick auf das Verbandsjahr 2025. Die Berichte aus den Regionen zeigten ein insgesamt verhalten positives Bild: Trotz rückläufiger Mitgliederzahlen überwog ein konstruktiver, zugewandter Blick auf die gemeinsame Arbeit. Herausforderungen wie die zunehmend schwierige Suche nach geeigneten Räumen – etwa durch die Aufgabe vieler Gemeindehäuser – wurden offen benannt. Ebenso wurde die Frage nach ökumenischen Vorstandsbesetzungen diskutiert. Der Tenor: Noch können die Ämter überwiegend evangelisch besetzt werden. Es wächst jedoch die Offenheit für konfessionelle Vielfalt – ein Schritt, der in kommenden Wahlperioden vermutlich selbstverständlich werden wird.
Neben dem kollegialen Austausch gab Birgit Reiche Einblicke in aktuelle Entwicklungen im Landesverband: die geplante Satzungsänderung, die 2026 beschlossen werden soll, die regionalen Workshops im April zur Vorbereitung, die Eröffnung des neuen Gewaltschutzzentrums im Februar sowie das anstehende Jubiläum des Landesverbandes am 15. Oktober 2026. Die Teilnehmenden nutzten anschließend die Gelegenheit, praktische Tipps weiterzugeben und voneinander zu lernen.
Der Vormittag zeigte einmal mehr, wie wertvoll der regelmäßige Austausch für die Verbandsarbeit ist: informativ, unterstützend und stärkend.